Wednesday, April 22, 2009

reste

die reste verlieren sich nicht nur auf kaffeetischen,
die dann ein unbeteiligter abräumt /
sie verlieren sich in uns und deine seelennischen
sind voll: du, der von vollendung träumt -

wo ist der trost - in brot und blick - in tat /
wem ist die seeligkeit - der liebt, genießt - der wagt /
und was: bist du, ist deine arbeit, das quadrat
in das du deinen tag erheben möchtest, daß er ragt. /

uns füllt die zeit, bis wir uns nicht mehr tragen /
uns füllt auch dies: für zukunft bleibt der rest /
der andere mund, ist dunkelrot vom nichtgesagten sagen
ist der's der nicht vergessen läßt?



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Von Arthur Köpcke, heute gefunden im Zusammenhang mit Dieter Roth in einem Aufsatz von Beatrice von Bismarck. Das ist eben das, was ich sonst mache, wenn ich mich nicht mit Mode beschäftige. Falls das jemanden interessiert.

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