mise-en-scènes

Ich hab mir ja eigentlich vorgenommen, vor September alle Berichte zu meiden und eben nicht zu schauen, was da so entstanden ist, in den venezianischen Gärten. Denn das verstellt ja den unbeeindruckten Blick. Aber eigentlich ist ein Lügewort, ganz besonders wenn man hört, dass Ondak, ein slowakischer Künstler, die Giardini durch den Pavillon laufen lässt, innen und außen eins wird und man dort eben eintaucht, in die Kunst. Vor allem wenn man vor circa 12 Monaten mal vergeblich zwischen Wein und Spargel argumentiert und drauf gepocht hat, dass die immersive Kunst die nächste große Kunst wird. Schwer zu verkaufen.
Roman Ondaks Garten durch den slowakischen Pavillon bei der Biennale Venedig ist noch bis zum 22. November zu sehen. Ungeduldige schauen hier.


1 Kommentare:
was heißt hier VOR september? wirst du etwa auch dann die biennale besuchen?
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