Das schöne Wort "Gemeinplatz" hat verschiedene Bedeutungen: zum einen bezieht es sich zweifellos auf gestandene Denkgewohnheiten, andererseits steht fest, daß diese Gewohnheiten einen gemeinsamen Ort des Denkens bilden. Jedermann kann sich selbst und die anderen im Gemeinplatz erkennen. Der Gemeinplatz ist jedermann und ich selbst, er verkörpert die Präsenz der anderen in mir. Im Grunde ist er das Allgemeine schlechthin. Um mir dieses zu eigen zu machen, muß ich meine Besonderheit preisgeben und mich dem zuwenden, das allgemein ist, ich muß Allgemeinheit werden. Nicht einfach den anderen ähnlich werden, sondern in der Tat die Inkarnation aller anderen werden. Durch diesen eminent sozialen Akt der Assoziation identifiziere ich mich mit all jenen anderen Wesen in der Unterschiedslosigkeit des Universellen.
Jean-Paul Sartre


6 Kommentare:
ich verstehs nicht..schreibt ihr so lange texte in den titel des artikels? mein reader kanns nicht auseinander halten. isn bisschen unhandlich, find ich.
"ihr" bin nur ich - was hast du denn für einen reader? meiner kann das ganz gut.
oh hi : ) ich habe gruml und reeder.. bei beiden steht der text im titel und ist so quasi unlesbar.
ah, verstehe.. das ist ja doof. ich werde sehen was ich machen kann.
Mag ja sein, dass ich ungebildet bin - aber ich verstehe nur Bahnhof..
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich den Text nicht richtig lesen kann - ich muss (trotz meines großen Schirms) scrollen und die Schrift ist riesig.
Nur als Tipp, ich würde eine etwas bessere Formatierung machen.
ist schon geändert - der text ist sicher nicht einfach zu verstehen, sind ja auch nur zitate
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